Reate
“Fantastische Reise”
Perfekt organisierte Tour. Danke euch
Ägypten verändert unterwegs immer wieder sein Gesicht. In Kairo stehen Sie zum ersten Mal vor den Pyramiden, gehen durch das Grand Egyptian Museum und merken, wie viel Geschichte auf so wenigen Quadratkilometern liegt. Danach geht es nach Assuan, wo ein Schiff wartet. Drei Nächte auf dem Nil. Nach dem Tempo von Kairo wirkt die Landschaft hier fast leer, obwohl sie das nie ist. Am Ende bleibt Hurghada. Sechs Tage am Roten Meer, ohne Programm und ohne Wecker, bevor die Heimreise beginnt. Kairo Nilkreuzfahrt und baden verbindet auf dieser Reise die Kultur der Hauptstadt, die Fahrt auf dem Nil und entspannte Tage in Hurghada.
Länder
Ägypten
1 Land
Reisetyp
Individuell
Deutschsprechender Guide
Reisedauer
12 Tage
11 Nächte
Reiseantritt
Jeden Mittwoch.
Es gibt Reisen, bei denen man am Ende nicht mehr weiß, was man eigentlich gesehen hat. Und es gibt Reisen, bei denen man nach zwei Wochen noch genau weiß, wie sich der dritte Tag angefühlt hat. Diese gehört zu der zweiten Sorte.
Kairo ist lebendig und voll. Der Nil ist ruhig und langsam. Hurghada ist offen und weit. Drei Abschnitte, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Und doch baut jeder auf dem vorherigen auf, sodass am Ende nicht drei Reisen dastehen, sondern eine.
Die Tage mit den Besichtigungen liegen am Anfang und in der Mitte. Danach müssen Sie nichts mehr sehen. Sie entscheiden selbst, ob Sie schwimmen, schnorcheln, einen Ausflug machen oder am Meer bleiben. So verteilt sich die Reise auf drei Abschnitte, die sich gegenseitig Raum lassen. Erst das Staunen, dann das Fahren, dann das Ankommen.
Kairo Nilkreuzfahrt und baden beschreibt die drei Reiseabschnitte, die Sie auf dieser zwölftägigen Route erleben.
12 Tage · 11 Nächte
Sie kommen spät an oder früh, je nach Flug. Kairo ist wach, als Sie das Flughafengebäude verlassen. Warme Luft, Stimmen, irgendwo hupt jemand. Ihr Fahrer wartet schon, und während Sie zum Hotel fahren, sehen Sie die Stadt zum ersten Mal.
Im Hotel erhalten Sie Ihren Schlüssel und ein paar Informationen für die nächsten Tage. Wann Sie abgeholt werden, wo das Frühstück serviert wird, was morgen auf dem Programm steht. Danach bleibt die Zeit Ihnen. Sie können sich ausruhen, noch etwas essen oder am Fenster stehen und auf die Lichter schauen.
Morgen stehen Sie vor den Pyramiden. Heute Abend dürfen Sie sich treiben lassen.
Übernachtung: Kairo
Verpflegung: keine Mahlzeiten inklusive
Besonderheit: Empfang am Flughafen, Visumservice, privater Transfer, Check-in mit Informationen, freier Abend
Der erste volle Tag beginnt in Gizeh. Man hat die Pyramiden auf Bildern gesehen, in Filmen, in Schulbüchern. Und trotzdem ist es etwas anderes, vor ihnen zu stehen. Die Cheops-Pyramide war ursprünglich mit einer glatten Kalksteinhülle überzogen, die in der Sonne geleuchtet hat. Was heute sichtbar ist, ist nur der Kern. Und trotzdem steht sie seit über viertausend Jahren, und je länger man davorsteht, desto weniger versteht man, wie das möglich war.
Danach die Sphinx und der Taltempel. Die Sphinx schaut nach Osten, dorthin, wo die Sonne aufgeht, und sie tut das seit Jahrtausenden. Der Taltempel ist kleiner, kühler, und man merkt, dass er einmal ein anderer Ort war als heute. Er gehörte zu einem größeren Komplex, von dem kaum etwas erhalten ist.
Nach dem Mittagessen geht es weiter ins Grand Egyptian Museum. Hier stehen die Dinge, die den Pyramiden ihren Zusammenhang geben. Statuen, Sarkophage, Alltagsgegenstände. Und die vollständige Sammlung Tutanchamuns, die zum ersten Mal an einem Ort zu sehen ist. Man geht hindurch, und irgendwann hört man auf zu zählen, wie viel man gerade gesehen hat.
Am späten Nachmittag kehren Sie ins Hotel zurück.
Übernachtung: Kairo
Höhepunkte: Pyramiden von Gizeh, Sphinx, Taltempel, Grand Egyptian Museum
Verpflegung: wie gebucht
Besonderheit: Privater Reiseleiter, ganztägige Besichtigung, Zeit für Pausen nach Bedarf
Der Morgen beginnt mit einem Flug. Eine Stunde, und Kairo liegt hinter Ihnen. Assuan empfängt Sie mit trockener Luft und einem Nil, der hier schmaler ist als im Norden. Am Flughafen wartet schon jemand und bringt Sie zum Schiff. Sie beziehen Ihre Suite, richten sich ein, und kurz darauf steht der erste Ausflug an.
Vor über dreitausend Jahren haben die Arbeiter begonnen, aus dem Granit einen Obelisken zu schlagen. Fast vierzig Meter sollte er lang werden. Sie haben an drei Seiten den Fels durchtrennt, dann haben sie aufgehört. Der Stein liegt heute noch dort, in einer Rinne, die sie selbst geschlagen haben.
Der Granitbruch liegt nördlich der Stadt, der Philae-Tempel südlich, auf einer Insel im Nil. Zwischen beiden liegen keine zehn Minuten Fahrt. Der Tempel wurde in den sechziger Jahren Stein für Stein abgetragen und auf der Insel Agilkia neu aufgebaut. Was Sie heute sehen, ist also dieselbe Anlage an einem anderen Ort. Er war der Isis geweiht, und die Reliefs erzählen ihre Geschichte.
Am Abend sind Sie zurück an Bord. Die erste Nacht auf dem Schiff verbringen Sie in Assuan.
Übernachtung: an Bord, Assuan
Höhepunkte: Unvollendeter Obelisk, Philae Tempel
Verpflegung: wie gebucht
Besonderheit: Flug Kairo nach Assuan, Einschiffung, erste Besichtigungen
Wenn Sie möchten, geht es am Vormittag nach Abu Simbel. Ramses II. ließ die beiden Tempel vor über dreitausend Jahren direkt in die Felswand hauen, an der Südgrenze seines Reiches. Vier kolossale Statuen des Königs stehen am Eingang des großen Tempels, daneben ein kleinerer, der seiner Gemahlin Nefertari geweiht war. Der Ausflug wird vorab gebucht, die Fahrt dauert etwa dreieinhalb Stunden pro Richtung. Wer nicht mitfährt, hat den Vormittag an Bord für sich.
Am frühen Nachmittag legt das Schiff in Kom Ombo an. Der Tempel ist zwei Göttern geweiht, und das merkt man schon am Eingang. Es gibt nicht einen Pylon, sondern zwei, nebeneinander. Der eine gehört Sobek, dem Krokodil, der andere Haroeris, dem Falken. Auch dahinter teilt sich die Anlage. Zwei Priestergruppen arbeiteten hier jahrhundertelang nebeneinander, jede mit eigenem Allerheiligsten und eigenem Weg nach innen. Man geht hindurch und versteht, dass hier nicht ein Gott über den anderen gestellt wurde. Beide hatten denselben Anspruch.
Anschließend kehren Sie an Bord zurück und die Fahrt geht weiter Richtung Norden.
Übernachtung: an Bord
Höhepunkte: Kom Ombo Tempel
Verpflegung: wie gebucht
Besonderheit: Abu Simbel optional am Vormittag, Fahrt nach Norden am Abend
Der Morgen beginnt am Anleger. Je nachdem, wann das Schiff anlegt, steht Edfu oder Esna auf dem Programm. In Edfu erwartet Sie der Horus-Tempel, eines der besterhaltenen Heiligtümer Ägyptens. Die Pylonen am Eingang gehören zu den größten, die je errichtet wurden. Was drinnen zu sehen ist, hat die Zeit überdauert, weil der Tempel später unter Sand begraben lag und erst im 19. Jahrhundert wieder freigelegt wurde.
Wenn der Fahrplan es anders vorsieht, wird stattdessen Esna besucht. Der Tempel dort liegt tiefer als die heutige Stadt, weil der Boden über die Jahrhunderte gewachsen ist. Man steigt hinunter, und mit jedem Schritt wird es kühler und stiller. Die Säulen tragen noch Farbe, und die Decken sind vollständig erhalten.
Danach fährt das Schiff weiter nach Luxor. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Stadt.
Zuerst Karnak. Die Anlage ist über Jahrhunderte gewachsen und bis heute sieht man, dass hier nicht ein Pharao gebaut hat, sondern viele. Man geht durch einen ersten Hof, dann durch einen zweiten, und irgendwann steht man in der Säulenhalle, in der die Stimmen der anderen Besucher zu einem gleichmäßigen Rauschen werden. Die Säulen sind so hoch, dass man den Kopf in den Nacken legen muss, um die Decken zu sehen. Manche tragen noch Farbe, als hätte jemand erst vor Kurzem damit aufgehört zu malen. Es ist ein Ort, an dem die Zeit nicht vergangen zu sein scheint, sondern sich angesammelt hat.
Danach der Luxor-Tempel, mitten in der Stadt. Er liegt direkt an der Uferpromenade, und während Sie durch die Höfe gehen, hören Sie draußen den Verkehr, Stimmen, Hupen. Früher war er mit Karnak durch eine Sphinxallee verbunden, von der noch Reste erhalten sind. Er wurde nicht in einem Zug gebaut, sondern über Generationen erweitert, unter Amenophis III. begonnen, unter Ramses II. fortgeführt, in der griechisch-römischen Zeit ergänzt.
Übernachtung: an Bord, Luxor
Höhepunkte: Edfu oder Esna, Karnak Tempel, Luxor Tempel
Verpflegung: wie gebucht
Besonderheit: Reihenfolge von Edfu und Esna richtet sich nach dem Fahrplan des Schiffes
Am letzten Morgen auf dem Schiff packen Sie und gehen von Bord. Der Weg führt noch einmal über den Nil, auf die andere Seite. Dort, wo die Felsen beginnen und das Grün endet, haben die alten Ägypter ihre Toten bestattet.
Draußen brennt die Sonne. Drinnen ist es kühl, und die Luft steht. Im Tal der Könige wechselt man mit jedem Schritt, den man in ein Grab hineingeht, die Welt. Die Gänge sind lang, die Hallen hoch, und an den Wänden erzählen Bilder von Göttern, von Reisen, von einem Leben nach dem Tod.
Vom Tal der Könige geht es weiter zum Tempel der Hatschepsut. Er liegt am Fuß der Felswand von Deir el Bahari und wurde in drei breiten Terrassen gebaut, sodass der Berg selbst Teil des Bauwerks zu sein scheint. Die Königin, die sich als Pharao darstellen ließ, um regieren zu können, ist hier allgegenwärtig. In den Reliefs an den Wänden sieht man sie als Herrscherin, mit Krone und Zeremonialbart, und daneben Szenen ihrer Reisen und ihrer göttlichen Herkunft.
Danach verlassen Sie das Niltal. Ein privater Transfer bringt Sie durch die Wüste nach Hurghada am Roten Meer. Draußen ziehen Sand und Felsen vorbei, hin und wieder ein Beduinencamp, und irgendwann verändert sich die Luft. Sie wird feuchter, salziger. Dann taucht die Küste auf.
Im Hotel angekommen, beziehen Sie Ihr Zimmer und der ruhigere Teil der Reise beginnt.
Übernachtung: Hurghada
Höhepunkte: Tal der Könige, Hatschepsut Tempel
Verpflegung: wie gebucht
Besonderheit: Ausschiffung, Besichtigung am Westufer, privater Transfer nach Hurghada
Nach den Besichtigungstagen in Kairo und am Nil beginnt jetzt der ruhigere Teil der Reise. Es gibt keinen Wecker, keinen Ausflug, keine Uhrzeit, zu der Sie irgendwo sein müssen. Der erste Morgen beginnt damit, dass Sie aufwachen, wenn Sie aufwachen. Draußen liegt das Rote Meer, türkis und ruhig, und irgendwann steht man auf, geht frühstücken, setzt sich nach draußen und schaut aufs Wasser.
Sonnenschirme gibt es genügend, auch Liegen sind immer frei. Kühle Getränke, Eis und kleine Snacks bekommt man überall, ohne lange zu warten. Man muss nichts mitnehmen, nichts organisieren, nichts planen. Wer möchte, bleibt am Strand. Das Wasser ist warm, die Sonne den ganzen Tag da. Man kann schwimmen, bis die Haut salzig ist, ein Buch lesen, im Liegestuhl liegen und irgendwann nicht mehr wissen, wie spät es ist.
Wer mehr erleben möchte, kann das Meer von unten sehen. Die Riffe vor Hurghada gehören zu den zugänglichsten im Roten Meer, und man braucht kein Taucher zu sein, um sie zu sehen. Schnorchel aufsetzen, ins Wasser, und plötzlich ist alles still. Korallen, Fische, Licht, das durch die Wasseroberfläche fällt.
Auch ein Ausflug lässt sich von hier aus gut machen. Mit dem Boot zu den Giftun-Inseln, wo das Wasser türkis leuchtet und der Sand weiß ist. Mit dem Jeep in die Wüste, wo es keine Geräusche gibt außer dem Wind. Und nach El Gouna, die Lagunenstadt mit kleinen Gassen und Boutiquen. Wer möchte, kann seinen Reiseleiter nach weiteren Möglichkeiten fragen. Er kennt die Region und weiß, was sich lohnt.
Und wer einfach nur bleiben möchte, bleibt. Am Pool, am Strand, auf dem Balkon mit Blick aufs Meer.
Übernachtung: Hurghada
Verpflegung: wie gebucht
Besonderheit: Freie Gestaltung, keine festen Programmpunkte
Der letzte Morgen beginnt mit dem Blick aufs Meer. Wer Zeit hat, frühstückt noch einmal in Ruhe, setzt sich nach draußen und schaut auf das Wasser. Wer früh los muss, trinkt einen Kaffee im Zimmer und lässt den Blick noch einmal über die Küste schweifen.
Je nach Abflugzeit werden Sie von Ihrem Hotel abgeholt und zum Flughafen von Hurghada gebracht. Der Fahrer bringt Sie bis zum Terminal, und wenn Sie möchten, hilft Ihnen Ihr Reisebegleiter beim Check-in. Danach bleibt Zeit für einen letzten Kaffee oder einen Moment Ruhe, bevor es in den Flieger geht.
Auf dem Rückflug werden die Tage noch einmal lebendig. Ein Bild vom Gizeh-Plateau am frühen Morgen. Der Moment, in dem Sie im Grand Egyptian Museum vor der goldenen Maske Tutanchamuns standen. Der erste Blick auf den Nil vom Schiff aus. Der Geruch von Kom Ombo, heiß und trocken. Die Farben in den Gräbern des Tals der Könige. Und dann die letzten Tage in Hurghada, in denen nichts passiert ist und alles gepasst hat.
Zwölf Tage liegen hinter Ihnen, und in diesen zwölf Tagen hat Ägypten mehr als ein Gesicht gezeigt. Die laute Stadt. Den ruhigen Fluss. Und das offene Meer. Keine dieser drei Seiten hätte allein gereicht. Zusammen sind sie eine Reise.
Verpflegung: Frühstück, je nach Abflugzeit
Besonderheit: Transfer zum Flughafen Hurghada, Unterstützung beim Check-in
Ägypten verändert unterwegs immer wieder sein Gesicht. In Kairo stehen Sie zum ersten Mal vor den Pyramiden, gehen durch das Grand Egyptian Museum …
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Profi-Tipp
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