Reate
“Fantastische Reise”
Perfekt organisierte Tour. Danke euch
Luxus pur an Bord das Deluxe MS Sonesta Star Goddess All-Suite Nilkreuzfahrtschiff: Suite mit Terrasse, Joggingpfad auf dem Sonnendeck, Spa, Sauna und eine Bibliothek. Abfahrt: Freitags ab Assuan, Montags ab Luxor.
Reiseantritt
4 Tage ab Assuan und 5 Tage ab Luxor
Länder
Ägypten
1 Land
Reisetyp
Kleingruppe
Deutschsprechender Guide
Reiseantritt
Jeden Mo. ab Luxor & Fr. ab Assuan
Manchmal bucht man eine Reise. Und manchmal bucht man einen Gedanken. Die Idee für ein paar Tage an einem Ort zu sein an dem das Leben nicht drängt, sondern fließt. Genau dort beginnt diese Nilkreuzfahrt. Die Sonesta Star Goddess wirkt nicht wie ein Hotel das zufällig auf Wasser schwimmt. Sie fühlt sich eher an wie ein Rückzugsort der fast zu schön ist um wirklich zu existieren. Fünf großzügige Decks aber nur dreiunddreißig Suiten alle mit eigenem Balkon. Sie wachen auf und sehen nichts als den Fluss und das Licht das leise über das Wasser gleitet. Es gibt einen Joggingpfad für die Beweglichen ein Spa für die Ruhesuchenden eine Sauna für die Wärmeliebhaber und eine Bibliothek für alle die eine Geschichte lieber lesen als erzählen. Und wenn Sie denken eine Grillparty auf dem Nil wäre übertrieben. Nein ist sie nicht. Hier wird sogar so etwas möglich gemacht. Wer sich auf diese Reise einlässt entdeckt Ägypten nicht als Programmpunkt, sondern als Gefühl. Tempel treten im Morgenlicht aus dem Schatten Wasser und Wüste wechseln sich ab und der Nil trägt alles in seinem eigenen Rhythmus. Auch Sie. Die Sonesta Star Goddess auf einen Blick 33 Suiten – alle mit eigenem Balkon zum Nil, keine Innenkabinen 5 Decks mit Spa, Sauna, Bibliothek und Joggingpfad Vollpension an Bord: Frühstück, Mittag- und Abendessen Route: 5 Tage Luxor–Assuan (montags) oder 4 Tage Assuan–Luxor (freitags) Kleingruppe mit deutschsprachigem Reiseleiter Ausflugspaket komplett inbegriffen: Karnak, Luxor-Tempel, Tal der Könige, Hatschepsut, Edfu, Kom Ombo, Philae
5 Tage voller ausgewählter Erlebnisse an den berühmtesten Reisezielen.
Sie kommen in Luxor an, noch ein bisschen müde, vielleicht leicht orientierungslos, und dann passiert etwas Angenehmes. Jemand wartet schon auf Sie. Kein suchen, kein wildes Umherblicken, einfach folgen und durchatmen. Das Leben darf gerne öfter so funktionieren.
Kurze Fahrt zum Schiff, Koffer abstellen, einmal tief durchatmen und dann heißt es: Willkommen auf der Sonesta Star Goddess. Noch bevor das Mittagessen auf den Tisch kommt stehen Sie auf Ihrem Balkon und schauen auf den Nil als hätten Sie das immer so gemacht.
Und dann geht es los mit dem ersten Kapitel dieser Reise Karnak. Ein Tempel so groß, dass selbst Leute mit viel Fantasie irgendwann aufgeben zu versuchen es zu begreifen. Säulen wie Bäume, Mauern wie Berge und immer dieses Gefühl als wäre man kleiner als gedacht und das ist ausnahmsweise gar nicht schlimm. Danach geht es weiter zum Luxor Tempel und der hat eine andere Wirkung. Nicht so überwältigend, eher elegant. Man geht hinein und hat das Gefühl der Tempel würde sagen: Ich bin alt, aber ich weiß wie man Eindruck macht. Besonders wenn die Sonne langsam tiefer sinkt.
Zurück an Bord wartet das Abendessen. Vielleicht sitzt man noch ein bisschen draußen und beobachtet das Wasser. Vielleicht erzählt man sich schon die ersten Lieblingsmomente des Tages. Vielleicht sagt man einfach gar nichts, weil es nichts zu sagen gibt und das fühlt sich erstaunlich gut an.
Und so endet der erste Tag. Nicht mit einem Programmpunkt, sondern mit einem Gefühl
Draußen gleitet der Nil noch still dahin und drinnen denken Sie vielleicht kurz: Das könnte ein guter Tag werden. Und Sie liegen richtig.
Heute geht es auf die andere Seite des Flusses, dorthin wo die Pharaonen ihre ewige Ruhe suchten. Das Tal der Könige ist kein Museum, es ist eher ein gut gehütetes Geheimnis das man nur betreten darf wenn man bereit ist für ein paar Gänsehautmomente. Sie steigen hinab in die Felsgräber und plötzlich stehen Sie vor Farben die eigentlich gar nicht mehr existieren sollten. Dreitausend Jahre alt und trotzdem lebendig. Fast unverschämt beeindruckend.
Weiter geht es zum Tempel der Hatschepsut. Eine Königin die sich sagte: Wenn es keine Regeln für Frauen gibt, dann mache ich mir eben eigene. Ihr Totentempel liegt wie eine Bühne vor einer Felswand und wirkt so modern, dass man kurz vergisst wie alt das alles ist. Wer behauptet Frauen hätten damals keine Macht hatte offensichtlich kein Date mit Hatschepsut.
Zurück an Bord gibt es Mittagessen und danach beginnt die Fahrt Richtung Esna. Irgendwann kommt der Moment an dem man einfach still auf dem Deck sitzt und dem Fluss beim Denken zusieht. Kein WLAN kann das ersetzen. Später gibt es Tee am Nachmittag, ein kleiner Luxus den man schnell zu schätzen lernt. Und am Abend wieder Dinner, während das Schiff leise weiterzieht und sich Esna nähert.
Dort verbringen Sie die Nacht und wahrscheinlich schlafen Sie ein mit dem Gedanken, dass Geschichte manchmal viel angenehmer ist, wenn man sie nicht aus Büchern liest, sondern live erlebt
Der Tag beginnt wie mittlerweile gewohnt mit Frühstück an Bord während draußen der Nil vorbeizieht als hätte er alle Zeit der Welt. Danach wartet Edfu auf Sie. Der Tempel ist dem falkenköpfigen Horus gewidmet und so gut erhalten, dass man fast erwartet er würde gleich persönlich erscheinen und nach dem Eintrittsticket fragen.
Zurück an Bord gibt es Mittagessen und später einen Tee während das Schiff Richtung Kom Ombo gleitet. Dort steht der einzige Doppeltempel Ägyptens. Eine Hälfte für den Krokodilgott Sobek der eindeutig schlechte Laune hatte die andere für Haroeris der wahrscheinlich etwas entspannter war. Man versteht plötzlich warum die alten Ägypter Chaos und Balance so ernst nahmen.
Nach dem Besuch geht es weiter nach Assuan. Das Abendessen genießen Sie bereits auf dem Weg dorthin und irgendwann merken Sie, dass Sie sich an diesen Rhythmus gewöhnt haben: sehen, genießen, essen, weiterschweben. Die Nacht verbringen Sie in Assuan und der Nil klingt wie ein Gastgeber der sagt: Schlafen Sie mal ich mach das schon.
Assuan fühlt sich an als hätte jemand die Lautstärke des Lebens heruntergedreht. Die Stadt bewegt sich in einem Rhythmus der so ruhig ist, dass selbst der Nil ein wenig langsamer zu fließen scheint. Beim Frühstück an Bord liegt warmes Licht über dem Wasser und man spürt sofort, dass dieser Tag anders wird. Gelassener. Weicher.
Der erste Besuch gilt dem Philae Tempel. Er steht auf einer Insel und sieht aus als wäre er dort schon immer gewesen doch die Wahrheit ist spannender. Der gesamte Tempel wurde abgebaut und Stein für Stein an einen neuen Ort versetzt damit er nicht in den Fluten des Nasser Sees verschwindet. Wenn man zwischen den Säulen steht und die Stille hört versteht man warum sich so viele Menschen die Mühe gemacht haben ihn zu retten.
Danach geht es zum unvollendeten Obelisken. Ein riesiger Stein der einmal ein Monument werden sollte und dann einfach liegen blieb, weil beim Herauslösen ein Riss entstand. Heute sieht man ihn noch genauso wie die Arbeiter ihn zurückgelassen haben. Es wirkt fast so als hätten sie gesagt genug für heute wir gehen nach Hause und sind nie wieder gekommen.
Zurück an Bord wartet das Mittagessen. Der Nachmittag gehört dem Sonnendeck dem Tee dem Nichtstun. Später beim Abendessen wird einem bewusst, dass es die letzte Nacht auf dem Schiff ist. Und plötzlich wünscht man sich der Nil könnte noch ein wenig langsamer fließen.
Der letzte Morgen auf dem Nil. Sie frühstücken wie an den Tagen zuvor doch heute fühlt es sich anders an. Man hört das Klirren von Geschirr, sieht das Wasser glitzern und weiß genau: Das hier wird fehlen. Kein Drama, keine großen Worte. Nur dieses Wissen, dass man einen Ort verlässt der mehr gegeben hat als erwartet.
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von der Crew, die längst nicht mehr wie Servicepersonal wirkt, sondern wie Menschen die man wiedersehen möchte. Der Transfer wartet, ganz unkompliziert, Flughafen oder Bahnhof, je nachdem wohin Sie das Leben als nächstes führt.
Und während die Stadt hinter Ihnen kleiner wird, bleibt etwas zurück, das Gefühl, dass diese Reise nicht einfach vorbei ist. Der Nil hat eine Art sich im Kopf festzusetzen. In den Geräuschen, im Licht, in einem Satz, den man später erzählen wird, mit einem Lächeln das man nicht geplant hat.
Heute war nur Frühstück im Programm. Alles andere nehmen Sie mit. Den Rest hat der Fluss behalten.
Luxus pur an Bord das Deluxe MS Sonesta Star Goddess All-Suite Nilkreuzfahrtschiff: Suite mit Terrasse, Joggingpfad auf dem Sonnendeck, Spa, Sauna und eine B…
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